«Wir wollen ein fassbares Symbol setzen»

Am 22. Februar fahren 2022 Fackelträger, in Begleitung von midestens 20 Olympioniken, über die Abfahrten in Arosa, Davos, Grüsch, Laax, Lenzerheide, Scuol, Sedrun und St. Moritz. Teilnehmer sind noch gesucht.

Der Verein Graubünden 2022 mit Unterstützung der Bündner Bergbahnen und der «Südostschweiz» als Medienpartner, organisieren die Fackelabfahrt am kommenden Freitag. «Wir wollen ein fassbares Symbol setzen, nicht nur über Olympia diskutieren», sagt Marcus Gschwend, Geschäftsführer der Bergbahnen Graubünden. Die Bergbahnen stehen mit voller Überzeugung hinter Graubünden 2022 und wollen dies mit 2022 Teilnehmern an der Fackelabfahrt zum Ausdruck bringen. Begleitet werden die Skifahrer und Snowboarder von den regionalen Skischulen. Des Weiteren begleiten Olympioniken wie Paul Accola, Daniela Meuli, Maria Walliser, Marcel Rohner und andere die Fackelträger.
«Die Fackeln sind speziell für solche Fahrten gemacht worden. Der Wachs tropft nicht und die Flamme wird nicht zu gross», beruhigt Marcus Gschwend nach Bedenken wegen Feuergefahr.

Das Programm

An den acht Veranstaltungsorten treffen sich die jeweils 252 beziehungsweise 253 Teilnehmer um 17.30 Uhr. In St. Moritz-Dorf bei der Talstation der Chantarella-Bahn oder in Scuol bei der Talstation der Gondelbahn Motta Naluns (die weiteren Treffpunkte sind unter www.gr2022.ch abrufbar). Wenn die Teilnehmer auf dem Berg angekommen sind, gibt es eine Begrüssung mit Umtrunk und eine Aufwärmrunde. Um 19.00 Uhr beginnt die Fahrt Richtung Tal, diese wird eine Stunde dauern. Im Tal angekommen, gibt es an jedem Standort eine Rede eines Olympioniken mit dem Motto: «Olympia-Kandidatur GR 2022 - eine Chance für Graubünden.» Dass Sportler für Olympia sind, ist nicht weiter verwunderlich, aber Gschwend möchte die Jugend einbeziehen: «Es sind die 18- bis 25-Jährigen, die es am meisten betrifft. Für sie gibt Olympia 2022 neue Perspektiven» sagt Gschwend. Neben der Rede des Olympioniken ist für den Geschäftsführer der Bündner Bergbahnen wichtig, dass auch Vertreter aus dieser Generation in einer Rede zu Wort kommen.