Der «Leuchtturmeffekt»

Urs Winkler, Rektor des Sportgymnasiums in Davos, zeigte anlässlich der Medieninformation auf, was es braucht, um einen jungen Sportler an die Spitze zu führen. Im Minimum 10 000 Stunden Training sind nötig, um die internationale Spitze zu erreichen. Und was braucht es, um die Talente zu finden respektive richtig zu fördern? «Ein umfassendes Talentförderungssystem», sagt Winkler. Er glaubt an den «Leuchtturmeffekt» von Olympischen Winterspielen. Diese seien ein grosser Anreiz für die jungen Sportler. Es würde einen richtigen Schub geben, glaubt der Rektor. «Wenn kein Druck durch den "Leuchtturm" da ist, geht nichts.»
Doch nicht nur der Spitzensport beschäftigt, Urs Winkler zieht den Vergleich mit dem Ausland: «Wir haben viel zu wenige Hallen», bedauert er. «Die Sportvereine brauchen eine sich stetig weiterentwickelnde Infrastruktur.» Eine Aussage, die auch HCD-Trainer Arno del Curto stützt. Der gebürtige St. Moritzer ist überzeugt von der Richtigkeit einer Olympia-Kandidatur: «Das gibt den Jungen, die 2022 spielen wollen, den richtigen Kick!»